
Der Nachtisch des Mittelalters korrespondiert mit dem dritten oder vierten Gang vor dem Aufheben der Tafel mit süßen Speisen ( Kuchen).
Früchtebrot, Tartes, Puddings, Risolles, Waffeln, Beignets, Crêpes, Marzipan ( Mandelkuchen), Kompotts, Cremes und gekochte Früchte in Hypogras.
- salzige Speisen: Puddings, Käsekuchen (Talmouses), Risolles ( Vorläufer der Ravioli), Fromentees ( gekochter Weizen, mehr oder weniger ausgearbeitet) um das Fleisch zu begleiten,
Wild (Wildschwein).
Das Dessert konnte das Mahl auch weniger festlich abschließen mit trockenen Früchten oder Käse.
(Die Trennung von Salzigem und Süßem am Ende der Mahlzeit entwickelte sich später im 15.und 16.Jahrhundert mit zunehmenden Einfuhr von Zucker.)
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